
Bei der Farbdoppler-Echokardiographie handelt es sich um einen hochauflösenden Farbultraschall des Herzens. Diese spezialisierte kardiologische Diagnostik dient zur Beurteilung der Herzleistung, des Herzmuskels (z.B. bei Bluthochdruck), zur Untersuchung der Herzklappen oder von Herzklappenprothesen und zum Nachweis von Erweiterungen der Hauptschlagader (Aortenaneurysma) oder eines stattgehabten Herzinfarktes. In unserer kardiologischen Praxis in Gangelt im Kreis Heinsberg steht uns für diese Untersuchung ein hochmodernes, KI-unterstütztes Ultraschallgerät der Firma GE zur Verfügung.
Die Echokardiographie (Herzultraschall) ist eine nicht-invasive Herzdiagnostik. Sie erfolgt im Liegen in Linksseitenlage über einen Schallkopf, der auf der Brust platziert wird. Die Echokardiographie-Untersuchung dauert in der Regel etwa 10 Minuten und ist völlig schmerzfrei. Währenddessen erhalten wir Echtzeit-Bilder Ihres Herzens, die sofort ausgewertet werden können. Es sind keine besonderen Vorbereitungen notwendig – Sie können wie gewohnt essen und trinken.

Die Untersuchung wird eingesetzt bei Verdacht auf Herzinsuffizienz, Herzklappenerkrankungen, nach einem Herzinfarkt oder bei auffälligem EKG sowie zur Abklärung von Brustschmerzen, Atemnot oder von festgestellten Herzgeräuschen und dient insbesondere der Messung der Herzmuskelfunktion, der Herzgröße oder der Beurteilung der Herzklappen. Auch zur Verlaufskontrolle bei einer bekannten Herzerkrankung oder vor Operationen ist die Echokardiographie ein bewährter Standard.
Bei speziellen kardiologischen Fragestellungen nutzen wir in unserer Praxis in Gangelt im Kreis Heinsberg ein modernes Herzultraschallgerät mit Speckle-Tracking-Funktion. Mit diesem Verfahren kann mithilfe einer speziellen Software die Verformung des Herzmuskels – der sogenannte „Strain“ – analysiert werden. Dadurch lässt sich die Herzmuskelfunktion besonders präzise beurteilen, zum Beispiel bei Verdacht auf eine Herzmuskelentzündung (Myokarditis) oder zur Verlaufskontrolle während und nach einer Chemotherapie.
Wichtig zu wissen: Die Herzkranzgefäße selbst können mit dem Herzultraschall nicht direkt beurteilt werden. Eine koronare Herzerkrankung lässt sich daher nicht allein mittels Ultraschall ausschließen.